Kathy Weber erklärt die Autonomiephase – und wir rasten trotzdem aus
Shownotes
Kathy Weber ist im Haus – und poliert uns direkt den Hintern. Windel wechseln? Nein. Zähne putzen? Auch nein. Aus dem Zimmer kommen? Bloß nicht. Fanny und Alina haben Kathy Weber zu Gast, Elternberaterin, Bestseller-Autorin und die Frau, die ihr schon seit Ewigkeiten in die Kommentare getippt habt. Mit Nachdruck. Ihr hattet recht, ist ja gut. Kathy bricht runter, was hinter dem ewigen Nein steckt, warum die erste Autonomiephase nicht Trotzphase heißen sollte, was ein Siebenjähriger, der sich die Zähne nicht selbst putzen will, eigentlich gerade wirklich braucht und warum der lustige Puppibär beim Windelwechseln womöglich kompletter Machtmissbrauch ist. Uff. Alina fühlt sich ertappt. Fanny läuft durch den Flur und sagt Dinge. Und Kathy sagt in aller Ruhe: Ja, ich weiß. Das kenne ich auch. Ihr dürft trotzdem. Dazu: Wackelzahnpubertät erklärt, Manipulation in all ihren Formen, warum Belohnung kurzfristig funktioniert und langfristig wehtut, und was passiert, wenn Kinder endlich Erfahrungen sammeln dürfen. Mit langen Fingernägeln zum Beispiel. Für alle müden Muddis, die gerade im Badezimmer stehen und innerlich schreien: Diese Folge ist für euch.
Kathys Lesung zum neuen Buch ist am 20.06. im Säälchen am Holzmarkt: Tickets findet ihr hier
Kathys Bücher: „Mein Kind macht, was es will" (erste & zweite Autonomiephase) und „Ich mach, was ich will" (Teenagerjahre – und ja, Kathy legt sich nackig aufs Auto, damit das ein Spiegel-Bestseller wird). Kathys Podcast: Familie Verstehen.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Mama, du sollst mir zählen.
00:00:03: Ich putze schon sehr oft auf Zähne.
00:00:05: Oh, funny!
00:00:06: Du, ich mach' mich hier schon notiert zu mir.
00:00:07: Geht vielleicht ab?
00:00:08: Ich werd dir sowas von den Hintern pulieren.
00:00:10: Ja, okay... Alles falsch, Shani, alles
00:00:13: falsch!
00:00:13: Es escaliert, sagen wir so.
00:00:14: Ich greif's schon mal vor Wert.
00:00:15: Ach
00:00:15: echt?!
00:00:15: Hätte jetzt gar nicht gedacht.
00:00:17: Aber gibt's nicht, sondern was braucht ein Kind auch in der ersten Autonomiefase?
00:00:22: Die brauchen die älterliche Führung.
00:00:24: Älterlich heißt Eltern, die erkennen, was Kinder brauchen und den Arsch in der Hose haben sich dafür einzusetzen.
00:00:30: Und den Arschen der Huse haben Konflikte in Kauf zu nehmen.
00:00:33: Was gemacht wird, entscheide ich weil ich die Konsequenzen absehen kann dass nie kann mein Kind mitgestalten.
00:00:39: altersentsprechend
00:00:43: Mama leiser.
00:00:46: Wir sind Fanny und Alina.
00:00:47: Und hier gibt's keine Erziehungstipps von der perfekten Insta-Bama, sondern Realtalk, Chaos und Lachkämpfe.
00:00:54: Endlich mal Klartext heute!
00:00:58: Fanny!
00:00:58: Alina?
00:01:01: Wir haben eine Gästein...
00:01:03: Wir haben heute... Oh Gott, ihr lest es schon lange im Titel.
00:01:06: Schon lange habt ihr das gelesen.
00:01:08: Schon langer bist du Bescheid.
00:01:09: Wir haben Kati Weber.
00:01:11: Die große Kati-Weber ist heute zu Gast.
00:01:14: Atlas!
00:01:17: Hallo,
00:01:17: Kati.
00:01:19: Ich muss sagen unter unseren Folgen wurde zunehmend kommentiert ihr braucht Kati Weber.
00:01:28: Ihr müsst doch mal das... also sie könnt euch wirklich helfen und wir waren so okay.
00:01:34: Und ihr müsst den Podcasts und die Folge und das Buch und wir warnt so.
00:01:38: ja wir kennen Kati Weber.
00:01:41: Wir
00:01:41: wissen es!
00:01:42: Es ist schon in Arbeit.
00:01:46: Danke für die Empfehlungen an dieser Stelle bei den Menschen.
00:01:49: Ich würde ja nie sagen, ihr müsst gerade die Meme ausfragen.
00:01:53: Ja gut nur als kleiner Hinweis gerade.
00:01:56: Natürlich können die Menschen das Wort müssen benutzen.
00:01:58: Müssen muss man gar nichts.
00:01:59: Das ist der Hauptsatz von meiner Mutter glaube ich.
00:02:01: Müßen muss sie gar nicht.
00:02:03: Ne genau.
00:02:05: Da bin ich!
00:02:06: Ihr habt berufen und da bin ich.
00:02:07: Also
00:02:08: ich habe einen ganz tollen Vorstellungstext über dich geschrieben.
00:02:13: Ich lese immer vor euch.
00:02:14: Ja ich bin gespannt.
00:02:16: Heute ist Kati Weber bei uns zu Gast.
00:02:18: Ich glaube, wenn man Kinder hat und sich irgendwann mit dem Thema Erziehung auseinandersetzt oder Wutanfälle oder diesem ganzen ... wie rede ich eigentlich mit meinem Kind ohne selbst komplett durchzudrehen beschäftigt hat?
00:02:28: Dann kommt man eigentlich an ihr nicht vorbei!
00:02:32: Kati Webber Und zwar bist du Eltern-Beraterin, Podcasterin.
00:02:36: Du bist natürlich Bestsellerautorin.
00:02:39: Sagt man dann bestsellerin Autorin?
00:02:41: Nee ne?
00:02:42: Das klären wir später.
00:02:43: Fanny
00:02:44: Dein Podcast heiss Familie verstehen, den kennt ihr natürlich alle schon.
00:02:48: Ja ist gut wir haben es verstanden Leute und du warst sogar ich weiß nicht ob du dich erinnerst schon mal bei Mama Lauda damals noch zu Gast.
00:02:57: das ist schon weil wahrscheinlich so zwei tausend neunzen oder zwanzig gewesen und die Folge mussten wir aber leider runternehmen.
00:03:03: deswegen ist es so schade weil die gibt's nicht mehr.
00:03:05: Allein deswegen müssen wir jetzt hier nochmal ganz neu aufholen.
00:03:08: Und du beschäftigst dich seit Jahren, vielen Jahren!
00:03:11: Seit hundert Millionen Jahren mit dem Thema
00:03:13: Gewalt... Das ist so heiß bin ich jetzt auch noch nicht.
00:03:16: Nein, du bist dabei sehr jung geblieben aber ... Mit dem Thema gewaltfreie Kommunikation im Familienalltag.
00:03:21: und du hast auch ein ganz neues Buch was man natürlich heute auch promoten über jetzt schon zwei ältere Kinder wie neun oder zehn und achzen.
00:03:31: also Ja
00:03:32: genau, neun und achtzehn.
00:03:33: Sie hat also
00:03:34: durchgespielt.
00:03:35: Ich habe selber gerade mal überlegt.
00:03:36: Und du bist also unsere Zukunft unter aller Zukunft?
00:03:39: Wir zählen voll auf deiner Erfahrung jetzt.
00:03:42: Was uns noch so erwartet, wir hatten im Vorgespräch grad schon lange Fingerniege und Autos.
00:03:47: Das sind Dinge vor denen wir in Zukunft Angst haben müssen.
00:03:50: Jetzt haben wir grade noch Angst vor Wutanfällen die unberechenbar sind.
00:03:54: Deswegen
00:03:54: gehen wir da rein!
00:03:56: In den Windeln seid ihr noch
00:03:57: nicht.
00:03:58: Wir sind doch in den
00:03:59: Windeljahren.
00:03:59: Schnelltonschaft.
00:04:01: Wortwörtlich stecken wir noch in den Windeln.
00:04:03: Ja, gefühlt sich auch oft so an tatsächlich!
00:04:07: Ja und ich arbeite ja gerade weil du sagt Spiegelbestsellerautoren.
00:04:11: wie auch immer Ich arbeite hier gerade am dritten Spieglbestselle möchte unbedingt dass dieses Buch auch ein Spiegal bestelle wird damit nämlich ich möchte wirklich dieses dammokle Schwertpuppe tätig möchte gerne aufräumen damit Weil es ist das finale deiner Eltern schafft.
00:04:24: Und ihr redet gerade über Wutausbrüche und ihr steckt noch in die windel ich fühl euch total habe ich zweimal durch Nur das, was dann kommt die Pubertät.
00:04:33: Es ist ein Fest... Ich liebe es!
00:04:37: Ich möchte endlich damit ... ich möchte dass die Menschen aufhören so einen Drama aus dieser Pubertäte zu machen und dieses Buch ist wirklich eine Umarsch an die Teenagerzeit Und ich möchte Eltern helfen wie sie mit ihnen Teenagern auf Augenhöhe kommen können Damit es in Verbindung ablaufen kann und ich lebe es ja nun mal selber Zuhause also Gerade heute Morgen erst wieder, es ging um den Müll.
00:05:01: Mithilfe im Haushalt ist ja auch so ein Riesenthema unter anderem mit Teenagern und das ganze Buch ist voll von all diesen Beispielen von diesem Konflikt mit Teenagern und das andere Buch ist sehr voll von den Beispielen mit Wutausbrüchen in den Autonomiefasen davor.
00:05:15: Also grundsätzlich bin ich da, Eltern zu helfen ihre Kinder zu verstehen und dass ihr Konflikte die bleiben werden, irgendwie cool anfühlt und nicht diese Schuldscham, jetzt bin ich schon wieder ausgeflippt.
00:05:32: Ich flippe auch weiterhin aus!
00:05:33: Es geht nicht darum dass wir nicht mehr ausflippen dürfen das wenn nicht mehr schreien dürfen ja es geht nur darum Wie flippig aus, wie schreich und wie schaff ich es in meiner Verantwortung zu bleiben?
00:05:42: Und wie kann ich meinem Kind das geben was es braucht.
00:05:45: Dafür ist natürlich wichtig dass sich checken was mein Kind mit mir mit seinen Falten sagen möchte.
00:05:49: Da sind wir eigentlich schon mittendrin in meiner Welt.
00:05:53: Herzlich willkommen!
00:05:57: Beruf, den du dir da ausgesucht hast.
00:05:59: Der ist so richtig wertvoll!
00:06:01: Weil es so viele Menschen hilft!
00:06:02: Das ist so krass!
00:06:03: Wir brauchen deinen Rat... Es gibt diverse Situationen gerade weil wir unsere beiden Kinder sind drei Jahre alt.
00:06:12: Ich sag jetzt mal drei die werden jetzt gerade drei.
00:06:14: Die werden jetzt
00:06:14: bald drei werden?
00:06:15: Ja das ist
00:06:16: so krasst.
00:06:17: Dann sind sie quasi drei
00:06:19: und singt quasi drei.
00:06:20: Mein großer ist wird jetzt sieben und Alina hat noch das Baby dass gerade noch an ihrer Titte hing Und das hat noch keine Wutanfälle, oder?
00:06:29: Nein.
00:06:29: Na ja gut!
00:06:30: Also es fängt jetzt so langsam an... wenn ist was haben will und dass mich haben darf, dann wird's auch schon ganz schön sauer.
00:06:38: Es kriegt jetzt eine richtige Persönlichkeit.
00:06:41: Das wollen wir doch hoffen,
00:06:42: oder?!
00:06:42: Ja voll.
00:06:43: Und das ist voll schön zu sehen finde ich.
00:06:45: Also das find' ich total super, dass dieses Baby jetzt auf einmal ein eigener Mensch wird.
00:06:50: Aber mein großes Kind, also mein großes Kind, mein dreijähriges Kind, Holla die Waldfee
00:06:56: Also ich muss sagen,
00:06:57: als vor so ein paar Monaten, also so zweieinhalb war.
00:07:00: Wir hatten die schlimmste Phase ever!
00:07:04: Da hab' ich mich hier im Podcast auch die ganze Zeit darüber ausgekotzt weil wir von einem Wutausbruch in den nächsten gerutscht sind mitschlagen hauen und... Ich versuche da ruhig zu bleiben.
00:07:16: aber bei so manchen Themen wie zum Beispiel das Windelwechseln, da wäre jetzt meine Frage genau Wie handele ich das Thema Windelwechsel?
00:07:24: Das Kind möchte nicht, dass ich die Windel wechsle.
00:07:28: Und dann sage ich okay, dann lauf halt so rum aber irgendwann muss sich sie ja wechseln!
00:07:33: Ist das eine
00:07:34: riesen Drama.
00:07:36: und dann sag' ich hey hör zu
00:07:38: Ich
00:07:39: wechsel jetzt die Winde, das gehört zur Hygiene.
00:07:41: Dann sagt es meint
00:07:43: mir!
00:07:44: Nein, eben nicht.
00:07:46: Feiern wir ja sehr ab in dem Moment eigentlich auch so?
00:07:50: Das habe ich dir beigebracht!
00:07:51: Genau, Kinder nur jetzt halt die Stresse!
00:07:53: Ja
00:07:56: das ist einfach wirklich so.
00:07:57: was mache
00:07:57: ich
00:07:58: da?!
00:07:58: Was sage ich da?
00:07:59: Wenn
00:08:00: das Kind sagt mein Körper gehört mir dann sagt also ich sag immer
00:08:03: Ja... Aber wenn der weckt... Nicht zu kundert!
00:08:11: Ich sage
00:08:12: ja
00:08:12: aber
00:08:13: ich muss.
00:08:14: Also ich muss deine Windel wechseln, das gehört zu Hygiene
00:08:16: oder so.
00:08:17: Was setze ich jetzt da?
00:08:19: Da hab' ich Eltern in einer Beratung... Ich versuch' das jetzt in Kürze, sodass auch die Zuhörenden was für sich mitnehmen können!
00:08:26: Ich glaube, dass was... also erst mal habe ich sehr abgefeiert, dass du Wutausbruch gesagt hast statt Wutanfall.
00:08:32: weil da mache ich einen Riesenunterschied.
00:08:36: Gewaltfreie Kommunikation hat was mit Kommunikationszutun, Mädels.
00:08:39: Das heißt ich bin immer so ein bisschen so mit Wörtern und so habe ich so ein Bisschen.
00:08:42: also sorry ja.
00:08:43: Also Wut-Anfälle... Ich finde Anfälle sind sowas, da gehst du in die geschlossene Reingebracht kriegst du einen Ansuch an und deine Hände werden zusammengekettet.
00:08:52: Und Wut Ausbruch ist für mich ein Gefühlsausbruch Ein sehr starker Gefühlsausbruch.
00:08:56: Ja.
00:08:56: nur da mache ich schon großen Unterschied weil das ganz viel mit unserer Haltung zu tun hat.
00:09:01: wie denken wir über unsere Kinder?
00:09:02: Wie reden wir über unsre Kinder?
00:09:03: gilt entklammern übrigens auch für uns selber.
00:09:06: Nur das lass mal sein jetzt.
00:09:08: Das hab ich sehr abgefeiert.
00:09:11: und dann beschreibst du natürlich etwas, du sagst dein Kind wird jetzt drei.
00:09:14: D.h.,
00:09:15: wir gucken erst einmal in welcher Entwicklungsphase steckt denn dein Kind oder deins auch Fanny gerade?
00:09:20: Es ist ja jetzt hier das Nein zum Windelwechseln.
00:09:22: bei dir wird es ein anderes Nein sein andere die dreijährige Kinder haben.
00:09:24: also dass nein zwischen beim Dreijährigen kind ist gesetzt.
00:09:30: Ein Kind was in diesem Alter is und nicht vehement nein sagt da stimmt was nicht.
00:09:36: Also so mal draufzukommen.
00:09:38: Feier ich schon mal sehr ab, Alina!
00:09:39: Dass dein Kind da sich... Es versucht sich um sich zu kümmern.
00:09:43: Ja?
00:09:44: Es versucht es sich um Bedürfnisse von sich zu kümmern mit einem Verhalten was für uns herausfordernd ist weil nicht das passiert was wofür wir verantwortlich sind.
00:09:51: scheiße und wir brauchen es mitmachen.
00:09:53: Kooperation im Arsch leichtigkeit im Arschtanke.
00:09:55: ich gebe mein kind ab dass war's Das wäre ja die Lösung in dem Moment, ne?
00:09:59: Also schnell erledigt.
00:10:00: Ich wollen wir auch nicht!
00:10:01: Dein Kind ist also drei Jahre alt befindet sich wenn wir gucken in der ersten Autonomiefase.
00:10:06: und in meinem Erziehungs- und Beratungskonzept der LilaLieber habe ich den Begriff Autonomie für die verschiedenen Entwicklungsphase es gibt ganze Drei, die nennen sich ja auch Autonomifase In drei Begriffe aufgeteilt um Eltern das deutlicher zu machen, worum geht es denn meinem Kind gerade bei diesem Nein in der ersten Autonomiefase?
00:10:25: In der sich eure Kinder befinden.
00:10:27: Die geht so roundabout zwischen anderthalb bis so na sagen wir mal bis so fünf Jahre.
00:10:37: Ach du Scheiße.
00:10:38: Ja,
00:10:38: ach du Scheiß!
00:10:40: Das
00:10:40: ist eine andere Autonomiefase Schätzchen.
00:10:42: Da sind wir in der zweiten Autonomiephase.
00:10:46: Und da in der ersten Autonomievase übersetze ich Autonomiemit selber machen.
00:10:51: Den Kindern es total wichtig zu machen.
00:10:54: und wer mich jetzt nicht sieht ne?
00:10:55: Ich bewege meine Hände, ich schnappe Machen greifen spüren anfassen also erledigen.
00:11:01: Dinge versteht ihr das machen so Wenn du allein das jetzt schon mitnimmst, was ich dir gesagt habe.
00:11:07: Mit der Haltung dass die Kinder sich versuchen sich um ihre Bedürfnisse zu kümmern.
00:11:11: Die machen nichts um dich zu ärgern sie wollen nicht auf etwas hin weil Sie brauchen natürlich deine Hilfe Weil sie noch gar nicht in der Lage sind für sich selber zu sorgen.
00:11:20: also ist es eine scheiß Verantwortung Zu erkennen was hinter dem nein zum windel wechseln steht.
00:11:27: Und in einer Autonomiefase, die wir ja grundsätzlich haben.
00:11:29: In der Entwicklung und es sind vielleicht sehr viele Nights oder sehr vehementen Nights weißt du mit Sicherheit hier grätest gerade unter anderem um Autonomie.
00:11:39: Ja das heißt du darfst im Alltag unabhängig von diesem Windel wechseln dafür sorgen ab heute wenn Du Dein Kind wieder hast zu Räume zu schaffen für selber machen unterstützt dein kind in allem was sich ergibt und wertkreativ Guck mal wirklich hin.
00:11:56: Also das fängt ja schon an, ich weiß dein Kind kann jetzt noch nicht selber die Hose zu machen, die Schuhe zu machen Schlüssel in Schlossstängen.
00:12:05: Hilf ihm dabei es zu lernen selber zu machen.
00:12:09: Das heißt das Bild wäre zum Beispiel beim Schuh anziehen.
00:12:12: nehmen wir das Mal du hältst den Schuh hin.
00:12:15: Du sagst, jetzt steck dein Fuß da rein.
00:12:17: Du hilfst vielleicht ein bisschen aber lass es selber machen und mach zusammen zu uns.
00:12:21: Ich feier das wie du selber deinen Schuh angezogen hast.
00:12:24: Und so motivierst du das Kind intrinsisch sich um sich zu kümmern.
00:12:28: Versteht ihr was ich meine?
00:12:29: Ja, das braucht nur zweimal so viel Lebenszeit dafür.
00:12:33: Auf deiner Mütze steht ja auch keine Zeit, Fanny!
00:12:38: Ich habe
00:12:38: keine Zeit!
00:12:39: Auch da ist es eine Haltung.
00:12:40: Zeit ist kein Bedürfnis, Zeit ist... Da bin ich bereit zu kooperieren.
00:12:47: Ich möchte, dass meine Kinder mitmachen.
00:12:48: Das fängt bei euch an!
00:12:50: Wenn ich direkt sage, dafür habe ich keine Zeit, bis sie nicht bereit zu koopieren, aus der Empathie fahren.
00:12:55: Nur das Ding ist so ein Wutausbruch beim Windelwechseln oder beim Schuhanziehen.
00:12:59: Weißt du wie lange der geht?
00:13:00: Und vor allen Dingen, der geht nicht nur in den Momentlangen.
00:13:02: Der zieht sich durch den ganzen Tag mit dem Schuldgefühlen und mit dem Nicht-in-Verbindungsein.
00:13:07: die Kinder fühlen sich einsam.
00:13:09: Weißst Du, wie viel Zeit das in Anspruch nimmt wenn wir uns das mal angucken auf einen Zeitstrahl?
00:13:14: Ja, Freunde?
00:13:15: Da dürfen wir wirklich mal hingucken.
00:13:17: Ich brauch schon eure Bereitschaft mitzumachen und dann kommen wir zum nächsten Mal.
00:13:19: Alina meinte ja ... Du erkennst ja auch irgendwie sagt irgendwie ich möchte das jetzt nicht und dass ist auch so.
00:13:25: Übersetzung Autonomie kann allerdings in der ersten Autonomiefase noch nicht wirklich diese Entscheidung treffen.
00:13:31: Fanny du sagt es auch ne?
00:13:32: Das fängt ja an sich zu entzünden!
00:13:35: Wir dürfen schon den Autonomierahmen so stecken, dass wir in der Verantwortung bleiben.
00:13:40: Kann nicht abwägen Wie lange die Windel tragen kann, dass sich der Hinter nicht entzündet.
00:13:47: Das ist unsere Entscheidung.
00:13:49: und dann sagst du ja okay aber... Aber gibt's nicht!
00:13:53: Sondern was braucht dein Kind auch in der ersten Autonomiefase?
00:13:56: Und ich versuch's jetzt wirklich kleinzuhalten.
00:13:59: Sie brauchen die älterliche Führung, älTERLICHE FÜRUNG heißt Eltern, die erkennen, was Kinder brauchen und den Arsch in der Hose haben sich dafür einzusetzen und den arschen der Hosen haben Konflikte in Kauf zu nehmen.
00:14:10: Es ist ein Unterschied ob ich den Konflikt so führe.
00:14:13: Tja du wolltest ja jetzt nicht.
00:14:14: Du hast gesagt Der Körper ist Dein Körper aber wir müssen das jetzt machen!
00:14:17: Du bleibst jetzt hier liegen und Wir Machen Das Jetzt.
00:14:19: oder Ich sage Ich hab Dich Gehört Du willst selber Machen Du machst jetzt, pass auf.
00:14:24: Stell dich hin!
00:14:25: fass die Windel an, nimm die Winde daraus.
00:14:28: Ich leite dich an gleichzeitig ich entscheide dass es gemacht wird.
00:14:31: aber der Körper ist mein Körper.
00:14:32: dein Körper is dein Körper!
00:14:34: Ich fasse ihn auch nicht an.
00:14:35: Fakt ist ich entscheidet das sie windel gewechselt wird.
00:14:38: wie wir's machen kannst du mitgestalten und dann holst Du ab.
00:14:42: vielleicht die ersten zwei Male denkst noch so hat Mama jetzt Drogen genommen.
00:14:45: ich weiß nicht ob ich hier wirklich in Sicherheit bin Ob die wirklich weiss was zu tun ist weil bisher hat die anders reagiert.
00:14:50: ja das darf ich nochmal kurz ein bisschen überprüfen.
00:14:53: nur wenn du wirklich dabei und wenn du diese Haltung hast, dann wird dein Kind das danken annehmen können.
00:14:58: Weil sie brauchen Führung!
00:15:00: Das ist auch ein Bedürfnis von Kindern.
00:15:03: Und wir dürfen in dieser Falle... Und es ist euch immer der geilste Satz für Führungs.
00:15:06: Mein Lieblingssatz ist gerade je kleiner die Kinder sind.
00:15:10: was gemacht wird entscheide ich weil ich die Konsequenzen absehen kann dass wie kann mein Kind mitgestalten altersentsprechend?
00:15:17: Und da hilft die Übersetzung von Autonomie In der ersten Autonomiefase selber machen Und das ist nicht nur in den Momenten, sondern ... Das ist der Motor von den Kindern.
00:15:29: In der zweiten Autonomiefase fahre ich wo wir jetzt denn?
00:15:31: Das wäre meine
00:15:32: Frage gewesen!
00:15:33: Was ist in der zweiten autonomie-Phase gesagt?
00:15:34: Genau was ist
00:15:35: denn?
00:15:35: ihr wollt wissen?
00:15:36: Feier' ich hart ab.
00:15:37: ja genau kommen wir jetzt zu nachdem hier mein Monolo geführt habe zur ersten Autonomiephase.
00:15:41: Ich lieb sie alle anstrengend sind sie alle Ist nur die frage wie ich drauf gucke.
00:15:45: Zweite Autonomievase fängt so ab fünf sechs Jahren an dass es sehr individuell und geht so bis acht neun Jahre.
00:15:52: Und da übersetzt sich Autonomie mit selber Entscheidungen treffen.
00:15:55: Das heißt, die Kinder kommen dann – das werdet ihr merken – wieder.
00:16:01: in der ersten Autonomiefase nennt sich das im Sprachgebauch gerne Trotzphase.
00:16:05: In der zweiten Autonomievase nennen sich diese Neines dann gerne Wackelzahnpuppatät weil es zu der Zeit passiert wo die Zähne sich tauschen so, in der Regel ist das so der allgemeine Begriff Und das Verhalten verändern sie und du denkst so, jetzt hab ich schon wieder ein dreijähriges Kind hier.
00:16:18: Wir haben das doch alle schon im Griff gehabt!
00:16:19: Wieso verhält sich mein Kind auf einmal wie ein dreijähriges Kind?
00:16:23: Ja weil es die zweite Autonomiefase ist und es geht um selber Entscheidungen treffen zu können.
00:16:27: auch hier Achtung selbst machen bleibt Ja, das hört nicht auf.
00:16:32: Weiter?
00:16:33: Du musst mir wieder die Zähne putzen!
00:16:35: Bei uns ist nämlich...
00:16:36: Ja weil und das will ich dir auch gleich drauf eingehen wir haben ja fünf Stunden Zeit.
00:16:40: es ist kein Problem was einfach ein Crashkurs Also selber Entscheidungen zu treffen.
00:16:45: auch hier Achtung Wir können nicht auf einmal sagen jetzt entscheiden die Kinder alles selber.
00:16:49: Auch hier dürfen wir in unserer Verantwortung bleiben.
00:16:52: wir können die Konsequenzen absehen.
00:16:53: nur in welchen Bereichen können die Kinder denn anfangen Entscheidungen selber zutreffen?
00:16:58: wenn ich dann allerdings merke Mein Kind ist überfordert mit der Frage, möchtest du Milch oder Apfelsaft trinken?
00:17:03: Und das Kind sagt milch.
00:17:05: Du machst Milch und kriegst einen Wutausbruch weil wollte doch Apfelsaft dann verhält sich das Kind ja wie ein dreijähriges und denkt so Alter ich klatsche dich gleich an die Wand.
00:17:12: Ja da die Zeit haben wir hinter uns Dann weißt du aha es ist ein Verhalten was ich aus der ersten Automiefase kenne.
00:17:20: Dann gucke ich mir die Bedürfnisse der ersten Autonomiefase an.
00:17:22: Da ist also ein Defizit, das darf ich erst mal nachholen und dann kann ich in der zweiten Autonomiephase weitermachen weil es bedingt sich ja!
00:17:29: Und Kinder in der ersten autonomie Phase, also Kinder die sich wie ein dreijähriges Kind verhalten gibt's hier auch bei Teenagern übrigens, bei Erwachsenen übrigens auch, schreien immer nach Sicherheit.
00:17:39: Und Sicherheit ist in meinem Konzept das Oberbedürfnis und hat eine Reihe Unterbedürffnisse wie zum Beispiel Orientierung was wann wer wo wie?
00:17:47: Wer holt mich ab, wann bin ich da?
00:17:48: Wann schlafe ich wieder bei den Großeltern.
00:17:50: Wann gehe ich ins Bett?
00:17:51: Was meinst du?
00:17:52: Alle weh fragen!
00:17:53: Sie brauchen Führung also hilft mir es zu schaffen.
00:17:57: sie brauchen Routine, Rituale Struktur und so ein kleiner Rad Dutch das heißt dein Kind.
00:18:04: wenn es dann auf einmal sich wie ein dreijähriger Feld fang Klack A, ich erinnere mich an Kati.
00:18:10: Ich nehme mal die Übersicht der Lila-Liebe.
00:18:12: A, wonach schreit denn mein Kind?
00:18:14: Ist es Orientierung ist eine Strukturroutine Führung whatever und dann kannst du weitermachen.
00:18:21: Es klingt so
00:18:21: einfach, man.
00:18:22: Aber es ist gar nicht so einfach.
00:18:25: Du sagst das macht alles.
00:18:26: Es ist am Ende, Sup!
00:18:28: Wenn ihr durch den Prozess lauft, ihr dürft halt bereit sein, es auszuprobieren und da seid ihr ja nicht die Einzigen.
00:18:33: Ich hab doch selber so angefangen.
00:18:35: ich weiß doch wovon ich spreche nur dass es fängt immer bei euch an.
00:18:39: Die Kinder haben nicht die Verantwortung.
00:18:41: Es ist eure Scheißverantwortung, das ist euer Job den ihr gebucht habt.
00:18:45: Sorry ich hab euch diesen Embryo da nicht reingelegt.
00:18:47: Ihr habt euch dafür selber entschieden!
00:18:49: Ihr könnt ja sagen es ist anstrengend und scheiße und jammern und im Opfermodus bleiben auch hier an dieser Stelle.
00:18:54: viel Empathie dafür.
00:18:56: Ihr könnt allerdings auch selber entscheiden okay?
00:18:58: Ich probiere es aus und ich hole mich immer wieder raus.
00:19:01: Es ist so furchtbar, es ist auch anstrengend!
00:19:03: Ich habe nie gesagt dass das einfach ist.
00:19:05: nur es fühlt sich.
00:19:06: wenn ihr es immer mehr ausprobiert und ihre Veränderung im Alltag feststellt wird es leichter.
00:19:11: Die Konflikte bleiben, nur es wird leichter.
00:19:14: Weil ihr euch nicht mehr so angegriffen fühlt, weil ihr wirksamkeit habt und damit umgehen könnt.
00:19:20: Nur das passiert halt nicht durch ein Podcast-Interview oder dadurch wenn ich mal kurz mir was in Instagram real reinziehe... Ich darf schon etwas dafür tun!
00:19:31: Am Ende ist es für unseren Job, machen wir eine Ausbildung, einen Studium sonst was?
00:19:35: Für mich ist Elternschaft auch ein Job und es sind die größte Verantwortung, die wir haben.
00:19:38: Ja, das ist der erste
00:19:39: Job von allen.
00:19:40: Gibt's keine Ausbildung dafür?
00:19:41: Ich biete was an!
00:19:42: Es ist eure Entscheidung, die Kurse zu machen.
00:19:44: nur jammert nicht rum.
00:19:46: also da poliere ich mal ganz schnell den Arsch.
00:19:47: ja
00:19:48: ich habe jetzt mein Beispiel weil das möchte ich jetzt mal ganz kurz genau wir brauchen glaube ich mal so einen ganz konkreten Punkt.
00:19:54: zum beispiel das kann man glaube ich auch Münzen auf dreijährige Kinder auf sechsjährigen wie auch immer.
00:19:59: aber bei mir war es jetzt sehr sagen wir siebenjährige.
00:20:02: Es ging gestern darum, dass wir einen richtig schönen Vormittag hatten.
00:20:04: Wir haben zwei Stunden.
00:20:05: hat er zum Beispiel auch im Zimmer gespielt ganz süß Hörspiel gehört.
00:20:08: ich war auf der Terrasse und ich war schon so geil!
00:20:10: Ich habe es geschafft.
00:20:11: das ist jetzt der Punkt wo wir alle co-existieren und jeder kann sein Ding machen und
00:20:16: wir sind
00:20:16: alle glücklich und ich hab mein Leben wieder zurück.
00:20:20: und dann gucke ich ihn an und die sagen alles gut spazieren ja dann wollten wir los zum Baumarkt und zur Bibliothek vorher noch und da ging's ums Zähneputzen.
00:20:29: so.
00:20:29: und dann meinte ich so okay Spatz du musst jetzt Wir kommen, wir gehen mal Zehne putzen.
00:20:34: Ich hab Zähne geputzt und immer wieder gerufen der Klassiker.
00:20:37: Immer wieder so kommst du mal bitte!
00:20:39: Wir können nicht losgehen wenn du jetzt nicht zähne putzt.
00:20:42: Und dann hat das nicht geklappt.
00:20:43: So wollte er nicht.
00:20:44: Wollte nichts zähneputzen.
00:20:45: Mama, du solltest mir zähnenputzen.
00:20:47: Du bist ein siebenjähriges Kind.
00:20:48: Also ich putz schon sehr oft auf Zähner.
00:20:50: Oh
00:20:51: Fanny, ich mach mich hier schon notizen.
00:20:54: Ich werd dir sowas von den Hinterimpulieren.
00:20:55: Aber
00:20:56: ich putze mich so auf die Zähnen und das ist eine Unsinnigkeit.
00:21:03: Dann hab ich es nicht gemacht, weil ich dachte, nee.
00:21:06: Heute derben muss jetzt mal sehr ... Okay, komm!
00:21:08: Ich mach dir die Zahnpasta drauf.
00:21:09: Wir machen jetzt zusammen.
00:21:11: Du, ich mach dir den Zahnpasst darauf, leg dir die Zaunbüste hin.
00:21:13: Aber bitte putz sie in den Sehnessel.
00:21:17: Manja!
00:21:17: Es ist
00:21:19: restkalliert, sagen wir so?
00:21:20: Ich greif schon vor Werke.
00:21:21: Ach echt?
00:21:22: Hätte ich gar nicht gedacht.
00:21:24: Es schien so, als ob ihr komplett in Verbindung seines Kooperationen ist am Start.
00:21:28: Aber
00:21:29: die Kooperation war schon so oft
00:21:31: am Start!
00:21:32: Und ich denke mir so muss der Junge nicht mal mit sieben Jahren andere können sich auch die Scheißzähne selber putzen?
00:21:37: Das kann ja wohl nicht wahr sein.
00:21:38: Ja, das
00:21:39: kann wohl nicht was
00:21:40: sein.
00:21:44: Ich wollte dir
00:21:44: eigentlich gerade
00:21:45: Empathie schenken, Fanny weil du könntest überlegen wer jetzt genau alles drei war in diesem Beispiel.
00:21:52: Du musst dir vorstellen wie ich danach... durch die Wohnung gelaufen.
00:21:54: Ja, da können wir das hier
00:21:55: lassen!
00:21:57: Es war so schön in der Laune und jetzt ist alles kaputt.
00:21:59: Oh mein Gott... Es war schlimm.
00:22:02: Na ja es ist komplett eskaliert.
00:22:05: Wir sind ungefähr eine halbe Stunde nicht losgegangen.
00:22:07: ich habe irgendwann auch gesagt du ich sag es ich hab es dir gesagt bitte putz die Zähne wie können danach sofort losgehen?
00:22:12: Und dann bin ich auch aus dem Raum raus und er kam also es ist zu nichts gekommen.
00:22:15: so er lag weiter rum und hat nichts gemacht ist mir hinterhergelaufen.
00:22:20: Das ist es skaliert.
00:22:23: Ich würde sagen, wir fühlen das jetzt sehr Alina.
00:22:25: Das ist doch richtig scheiße gelaufen!
00:22:30: Aber wie geht man denn da in Kooperation mit dem Kind?
00:22:36: Wir dürfen halt auf die Situation gucken... Also erstmal feiern wir ja natürlich diesen Moment, diese Co-Existenz und wir fühlen das alle.
00:22:44: Ich habe mein Leben zurück.
00:22:46: Wir wissen alle der Schein trügt weil der Job hört halt nicht auf wenn die Kinder sieben sind.
00:22:52: Der hört halt auf wenn Sie aus der dritten Autonomiefase raus sind.
00:22:56: Das ist zwischen siebzehn und fünfundfanzig.
00:22:59: Ja bei manchen hört es auch nie auf nur dass da ist dann auch ein bisschen mal schief gelaufen.
00:23:06: Ich weiß nicht, wenn du dir selber zuhörst beim Reden schon eine Menge Erwartung an dein siebenjähriges Kind.
00:23:11: Und dieses erst jetzt sieben?
00:23:13: Das musst du jetzt auch mal klappen.
00:23:14: Der muss das auch mal selber machen.
00:23:16: Das wirst Du in Deiner Kindheit oft gehört haben!
00:23:18: Da gehe ich mal von raus.
00:23:19: Ja, mit Sicherheit
00:23:20: ja.
00:23:21: Genau und ... Du machst Dir ein bisschen Sorgen.
00:23:24: was wird aus Deinem Kind, wenn es sich mit sieben Jahren nicht alleine die Zähne putzen kann, wenn's dann mal mal gerade ins Duputsen kommt, wo kommen wir denn da hin?
00:23:29: Wir sind doch keine Babys mehr.
00:23:33: Wenn dein Kind sagt, guck mal der spielt da und ihr entscheidet in den Baumarkt zu fahren.
00:23:37: Ist ja jetzt erstmal die Frage das ist ein Riesenübergang von der Spielwelt?
00:23:40: Und wie krass der hat sich zwei Stunden alleine beschäftigt.
00:23:43: Halleluja irgendwie was ist das denn?
00:23:47: Das ist für den Riesenübergang und ich kenne dein Kind nicht.
00:23:49: Nur alle Kinder brauchen Hilfe, den Übergang zu schaffen von der einen Situation in die nächste.
00:23:54: Und wahrscheinlich war er da schon ein wenig überrumpelt.
00:23:56: Ihm fehlte wahrscheinlich Orientierung und älterliche Führung das Spielen zu verabschieden und den Üergang zu schaffen.
00:24:03: Also einfach nur die Info.
00:24:04: stell dir das mal vor.
00:24:04: du sitzt als Kind und spielst dann kommt Mama rein.
00:24:07: So jetzt bauma!
00:24:08: Fuck geil Du musst Szene putzen Was?
00:24:11: Wo wär
00:24:11: Hilfe?!
00:24:12: Ich werd tot umfallen.
00:24:14: Ja, so.
00:24:15: und dann hörst du weiter.
00:24:16: Du musst Szene putzen!
00:24:18: Wenn du keine Szene putszt können wir nicht los.
00:24:19: Zack Verantwortung beim Kind.
00:24:21: Ach du Scheiße komm ich gar nicht mit.
00:24:23: klar ist viel zuviel ja.
00:24:24: Und dann sagt dein kind auch noch Mami kannst du sie putzen?
00:24:28: heißt übersetzt Ich brauche Mama Nähe Geborgenheit und ich brauche Hilfe es zu schaffen.
00:24:33: Das erkennst du nicht?
00:24:35: Ja Sondern ihr bist in deiner Welt mit Ey jetzt mach mal mit hier Mach mal mit, funktioniert jetzt.
00:24:42: Das muss auch laufen!
00:24:45: So hast du das gelernt, Fanny.
00:24:46: Du hattest zu funktionieren und deine Bedürfnisse haben keine Rolle gespielt.
00:24:52: Wenn ihr das erkennt ... Du kannst da reinrumpeln und versäumen den Übergang zu gestalten.
00:24:58: Passiert mir auch.
00:25:00: Kann passieren nur wenn dann so ein Satz kommt wie Mama kannst du es machen?
00:25:04: Da guck mal.
00:25:04: deinen Sohn sagt dir im Übersetzt Mama, ich brauche jetzt Hilfe das zu schaffen.
00:25:10: Und ich brauch ganz viel Mama nähe weil ich bin gerade überfordert.
00:25:12: und wenn du das erkennst Ich würde dann zum Beispiel sagen ah Du möchtest gern dass ich dir deine zähne putze weil du ganz viel mama Nähe brauchst und helfe das zu schaffen.
00:25:21: Ja gar kein problem mache ich gerne.
00:25:24: also bin ich in der kooperation Weil das sind zwei minuten Und dann ist dein Kind in der intrinsischen Motivation abgesehen davon, dass es gar nicht entschieden hat im Baumarkt zu fahren.
00:25:35: Ja nur das ist ja auch eine Entscheidung die ihr trefft und nicht euer Kind.
00:25:41: Also du könntest vorher schon erkennen hier findet ein Übergang statt erst mal zu feiern, dass sein Kind sich beschäftigt.
00:25:48: Hier Achtung übrigens wenn Kinder sich lange alleine beschäftigen irgendwann können sie nicht mehr.
00:25:54: Das heißt schlau wäre es mit dem Wissen was wir haben vor ihrer Überforderung daraus zu holen, das Spiel zu beenden.
00:26:02: Und vielleicht war er sogar schon damit überfordert!
00:26:06: Verstehst du?
00:26:08: Also wir können erkennen es findet ein Übergang statt und ich begleite diesen Übergangen mit meiner älterlichen Führung und schenke Orientierung.
00:26:15: helfe meinem Kind da sich zu verabschieden whatever und hole das Kind ab.
00:26:20: wenn ich das versäume Guck ich, wo ist der nächste Ansatzpunkt?
00:26:23: Wo mein Kind mir versucht auf sich aufmerksam zu machen.
00:26:26: Da soll mich auch das ... Kann ich immer noch gucken, okay, mein Verkind verhält sich gerade wie ein Dreijähriges.
00:26:32: Ich übrigens auch.
00:26:33: Also es ist auch mein inneres Kind mit am Start.
00:26:35: Okay, kümmere ich mich später drum, habe ich erkannt.
00:26:38: Dreijähres Kind braucht.
00:26:39: was brauchen dreijähre Kinder?
00:26:41: Ah!
00:26:41: Ich hab die Liste von Kathi da hängen.
00:26:42: Ich guck nochmal ganz kurz drauf.
00:26:43: also Es gibt viele Ansatzpunkte.
00:26:47: Es ist nie zu spät.
00:26:48: Ja, ich brauche euch dass ihr in die irgendwann erkennt, es läuft gerade Scheiße.
00:26:55: Es kann scheiße laufen nur ist das meine Verantwortung weil du bist durch die Wohnung gerannt dann fahren wir halt nicht super.
00:27:01: oder wenn du dir den nicht zählst.
00:27:03: Irgendwann wirst du merken fuck es läuft nicht so wie ich's möchte.
00:27:06: Ich habe die verantwortung... ich bin hier die Erwachsene Auch
00:27:10: wenn ich ihm für die nächsten drei Jahre die Zähne putze, ist das egal.
00:27:14: Wirst
00:27:15: Du nicht tun?
00:27:15: Weil er hat.
00:27:16: ja Autonomie ist eines der wichtigsten Bedürfnisse in den Entwicklungsphasen.
00:27:21: Und wird es nicht sein?
00:27:23: Irgendwann, wenn der Mammertank... Du könntest jetzt natürlich auch mitgehen wie ich bei Alina schon gesagt habe, Autonomie zu erfüllen von morgens bis abends unabhängig von der Situation.
00:27:31: Er schreit offensichtlich gerade nach Geborgenheit!
00:27:33: Du kannst auch gucken diesen Geborgernheitsmammertang, Pappartank, wie auch immer.
00:27:37: Dafür gibt's so viele Strategien.
00:27:39: Checkt doch mal ob er grade öfter leer ist und im Übrigen ist der Übergang von einer Autonomiesphase zur nächsten Autonomiefase auch ein Übergangen.
00:27:48: Und da rutschen Kinder gerne in die Bedürftigkeit der ersten Autonomiefase zurück, weil sie ja erst mal wieder einen festen Boden unter den Füßen brauchen.
00:27:55: Das ist die Sicherheit Kinders versteht ihr das?
00:27:58: Ja und ich weiß es klingt so einfach!
00:28:00: Das ist doch schonmal cool dass es da was gibt.
00:28:04: Nur wir dürfen es lernen, weil wir haben's nicht gelernt.
00:28:06: Im besten Fall, wenn meine Kinder denken, die lernen das gerade, die wachsen so auf... Die brauchen das später nicht mehr zu lernen!
00:28:12: Ja, das stimmt wohl.
00:28:13: Wir müssen wirklich von Null auf lernen, das ist echt schwer.
00:28:16: Ihr dürft von ihr, du müsst das
00:28:20: nicht machen?
00:28:21: Es sitzt einfach wirklich so tief.
00:28:24: Ja, er muss doch irgendwann auch mal lernen die Zähne alleine zu putzen.
00:28:28: Das sitzt halt so tief...
00:28:31: Ich kenn's doch auch!
00:28:32: Ja das ist ja bei Teenagern übrigens übersetzlich.
00:28:35: Autonomie dann mit selber Erfahrungen zusammen.
00:28:37: Es bleibt selber machen es bleibt selber Entscheidungen zu treffen.
00:28:40: dazu kommt der Raum Erfahrung zusammen.
00:28:42: welcher Teenager von uns hat denn die Möglichkeit bekommen Erfahrungen in einem Raum auf Augenhöhe?
00:28:49: entweder war es komplette Führung verloren.
00:28:52: mach was du willst Aber sie zu, dass du klarkommst.
00:28:56: Oder
00:28:56: Du hast dann und an Zuhause zu sein.
00:28:58: Du hast dich zu benehmen wie ein Erwachsener.
00:29:00: es muss jetzt funktionieren weil du bist jetzt alt genug dafür.
00:29:04: da ist bei mir überhaupt keine Raum.
00:29:06: Erfahrung.
00:29:06: zusammen in einem Raum auf Augenhöhe in einem geschützten Raum Ja Und dies Entscheidung treffen noch mal zurückzukommen auf dein Siebenjähriges kannst ja mal überprüfen ob Dein Siebenjähriger danach schreit.
00:29:18: hier geht zum Beispiel um Entscheidungen zu treffen.
00:29:22: Wir haben ein Ziel zb den Bäcker.
00:29:24: Es gibt zwei Wege zum Bäcker zu kommen.
00:29:26: Du entscheidest, gehen wir heute den Weg oder ich bringe dich zur Schule und du entscheidst wo wir uns verabschieden vor der Tür oder vom Eingang an der Ampel oder beim Zwieberschreifen?
00:29:38: Also ja oder mach erst mal nur zwei Angebote weil drei könnten schon überfordern.
00:29:43: Das dürfte ihr erkennen, da dürft ihr so richtig Bock drauf haben.
00:29:48: Wo kann ich meinem Kind helfen, Dinge selber zu machen?
00:29:51: Und wo gibt es Dinge dann in der zweiten Autonomiefase, wo ich zum Machen zusätzlich hinzu Räume schaffen zu können anzufangen Entscheidungen zu treffen in diesem Rahmen des Mögliches, wo die Konsequenzen absehbar sind für das Kind.
00:30:04: Versteht ihr was ich meine?
00:30:05: Kann nicht auf einmal entscheiden fahren wir im Urlaub oder fahren wir nicht in den Urlaub?
00:30:08: Fahren wir auf dem Bauernhof oder fahren mal nach Mallorca?
00:30:10: Die Konsequentin kann ein Sie-Miris-Kind nicht absehen.
00:30:12: Entscheint bitte du die Entscheidung.
00:30:14: Trefft bitte du der Entscheidung, pardon!
00:30:16: Nur es kann entscheiden sich die roten oder grünen Socken an.
00:30:20: Das wird womöglich sein.
00:30:21: Ja
00:30:21: und dann bist du aber dafür dass wenn man Entscheidungen eben selbst als Erwachsener trifft weil es in deiner Verantwortung liegt dann oder meiner Verantwortung dann auch aushalten der Gefühle, weil die werden ja trotzdem genau in so Situationen super sauer.
00:30:35: Ich hab vorhin gesagt es wird weiter Konflikte geben und die brauchen's auch denn unsere Kinder dürfen eine Frustrationstoleranz entwickeln.
00:30:41: Die dürfen resilient werden, sie dürfen lernen mit starken Gefühlen umzugehen.
00:30:46: wie lerne ich es mit starkem Gefühl umzugehnen wenn meine starken gefühle sein dürfen und ich nicht dafür verurteilt werde.
00:30:52: Und da jemand ist, der das tragen kann!
00:30:54: Ja, das aushalten.
00:30:55: Wir können... Das ist halt für uns so schwer weil unsere starken Gefühle dürfen ja in der Regel nicht
00:31:00: sein.
00:31:00: Meistens gar nicht so, ja deswegen.
00:31:02: Nee
00:31:02: und dann ist das für uns, es trickert uns hart, da dürfen wir halt hinschauen, daran dürfen wir arbeiten.
00:31:07: Ich möchte noch eine Sache sagen, Fanny zu deinem Beispiel Weil ich das enorm wichtig finde.
00:31:11: du hast dann Korrigier mich gerne, was gesagt.
00:31:16: Ja ich mach dir die Zahnpasta drauf aber putzen musst du alleine so in die Richtung.
00:31:21: Aber guck mal!
00:31:21: Ich mache es dir hier doch nett.
00:31:22: also mal abgesehen davon dass wir das aber im besten Fall streichen weil das ist schon eine Form für mich der Manipulation.
00:31:30: Ja, und ich ... Manipulation ist für mich Machtmissbrauch.
00:31:33: Belohnung, Bestrafung, Manipulation, Ablenk!
00:31:35: Guck mal da fliegt das Vögelchen?
00:31:36: Und ich schieb die CA-Zahnmüsse rein.
00:31:38: Das ist Ablenkung ja.
00:31:39: Das is alles in meiner Welt macht Missbraucht.
00:31:42: Die Macht haben wir nur als Kinder.
00:31:45: Als Erwachsener.
00:31:45: Jetzt hab ich ... Alina, jetzt hab ich gerade überlegt, worüber
00:31:48: hat's
00:31:54: denn jetzt?
00:31:59: Das tut ein bisschen weh, das zu erkennen.
00:32:01: Manipulation ist ein großes Thema.
00:32:03: Das merke ich auch richtig.
00:32:05: Das brauche ich sehr oft.
00:32:08: Ja!
00:32:08: Ich fühle es ja so, weil eine Belohnung funktioniert für den Moment, eine Bestrafung funktioniert und eine Manipulation der Ablung.
00:32:14: Dann habt ihr ja das was ihr wolltest.
00:32:16: Nur es ist eine liebevolle Bedingung Und es macht Missbrauch.
00:32:20: Das ist nicht die Elternschaft, die ihr leben möchtet!
00:32:23: Also dürft ihr euch damit auseinandersetzen und ganz gerne wird ja auch benutzt.
00:32:27: Kinder haben ein unglaubliches Bedürfnis nach Spiel- und Spaß.
00:32:31: Spiel-und-Spaß ist in meinem Konzept der Lila Lieber ein Unterbedürfniss von Zugehörigkeit in der zweiten Autonomiefase?
00:32:38: Ja... Weil Spiel und Spaß nichts mit Sicherheit zu tun hat, in der ersten Autonomiefase geht einzig und allein dem Nervensystem darum, Sicherheit zu haben.
00:32:47: Ich bin ja sicher, dich wird das Ding überleben!
00:32:49: Das ist immer der Grundbaustein.
00:32:51: Jetzt machen manche Eltern folgendes.
00:32:52: Szene putzen
00:32:53: z.B.,
00:32:53: oder Windel wechseln, Alina?
00:32:55: Ja guck mal hier an die Matte, da kommt der Puppi-Beer.
00:32:58: und guck Mal hier spiele ich Spassie und dann macht er so ein bisschen Szene Putzen wie so'n Monster
00:33:01: und macht
00:33:02: einen Mundier um die Windel.
00:33:02: Guck mal, oh, da kommen die Windeln geflogen!
00:33:08: Das ist Manipulation, weil ich gar nicht gecheckt habe.
00:33:13: Ist Spiel und Spaß überhaupt das Bedürfnis, worum es gerade geht?
00:33:17: Ist Spiel-und-Spaß.
00:33:18: das Bedirfnis wo nach mein Kind gerade geschrien hat wird es nicht beim Windelwechseln, beim Zähneputzen.
00:33:22: Mama hilft mir das.
00:33:23: Ist auch nicht übersetzt nach Spiel und spaß.
00:33:27: dann ist es eine reine Manipulation.
00:33:29: schreit dein Kind nach Spiel Und spaß Weil?
00:33:31: zum Beispiel wäre eine Möglichkeit Fanny dein Kind spielt grade noch Und du möchtest helfen, den Übergang zu schaffen.
00:33:37: Dann ist gerade das Bedürfnis deines Kindes spiel- und spaßball... Es spielt ja grade!
00:33:42: Ja dann kannst Du da einsteigen und spielerisch den Üergang gestalten.
00:33:46: Dann is es für mich keine Manipulation.
00:33:48: Weil ich in meiner Führung bin, ich erkenne das Bedirfnis Und ich könnte sogar noch Autonomie mit abholen, weil ich sage und du entscheidest jetzt welches Pferd.
00:33:58: Also meine Tochter spielt halt mit Pferden.
00:34:00: Sorry, ihr könnt es jetzt selber übersetzen.
00:34:01: Welches Pherd kommt jetzt im Galopp zum Zähneputzen?
00:34:05: Habe ich Autonomien auch noch mit erfüllt ist das geil!
00:34:07: Ich bin in meiner Führung.
00:34:08: Spiel- und Spaß hole ich ab.
00:34:10: nur verpass' sich diesen Moment.
00:34:12: und mein Kind steht vor mir und sagt Mami kannst Du die Zähne putzen?
00:34:15: da ist das Bedürfnis wahrscheinlich nicht mehr Spiel-und-Spaß.
00:34:18: Was ist das bedürftige wenn Sie dann wegrennen und du sie überhaupt nicht?
00:34:25: Sie schreien nach jemandem, der die Situation im Griff hat.
00:34:29: Meine Kinder laufen nicht weg!
00:34:30: Ich sorge dafür, dass sie bei mir bleiben.
00:34:32: Jetzt rutschen wir hier in so einen Rahmen.
00:34:34: Das kann ich kurz das Wort erwähnen.
00:34:35: Stellvertretende Kraftschützengewalt sind Strategien der älterlichen Führung ohne Machtmissbrauch.
00:34:40: nur das kann ich heute nicht erklären weil das ist wirklich ... Das habe ich in meinem Online-Kurs älterliche Macht fürsorglich einsetzen.
00:34:49: Das ist ein Videotraining, da gehe ich krass drauf ein weil das dürfen wir lernen dass wir in dieser Haltung bleiben ohne die Kinder zu verurteilen.
00:34:56: Ansonsten bin ich natürlich sofort wieder im Machtmissbrauch.
00:34:58: nur wenn es wäre für mich grobfahlig jetzt mal ganz grobfalles jetzt mal eben die stellvertretende Kraft hier zu erklären weil dann mache ich mir einfach Riesen sorgen dass die Eltern das nicht von A bis Z verstanden haben.
00:35:09: und dann heißt es Jakati hat aber gesagt man muss das so machen.
00:35:14: Da kann man ja deinen Podcast auch sicherlich hören und deine Kurse bewegen.
00:35:18: Da hab
00:35:19: ich auch Folgen dazu, genau!
00:35:20: Und das ist immer eine Frage der Selbstverantwortung.
00:35:23: Bin ich bereit mitzumachen?
00:35:24: Bin ich bereit in die Verantwortung zu kommen?
00:35:26: Bin nicht bereit ... Ja, daran zu arbeiten und mich weiterzubilden.
00:35:31: Es gibt ja genug Möglichkeiten.
00:35:34: Wir müssen wirklich beim Urschleim geführt anfangen weil so anders es als unsere Erziehungen war nicht schlimm ne wir sind wohl erzogenen Menschen irgendwie, aber halt ganz anders und komplett auch mit unseren Gefühlen sehr lange und sehr viel alleine gewesen.
00:35:51: Und eben mit harten Grenzen, genau das, was wir jetzt wahrscheinlich dann auch übersetzen auf unsere Kinder.
00:35:58: Ja nur ich weiß wirklich beim Herzlichkeit zu euch es ist so nachvollziehbar!
00:36:04: bedauerlicherweise ab und an.
00:36:06: Doch wenn ich selber fordert bin, weil das Leben mir gerade Prüfung stellt dann kann es passieren dass mein System auf alte gelernte Muster zurückgreift.
00:36:15: nur der Fakt ist Ich erkenne es.
00:36:17: Ich verurteile mich vielleicht minimal ganz kurz dafür Und dann bedauere ich und komme mit mir in Verbindung und kann darüber hinaus den Konflikt Anders aufrollen.
00:36:27: Es geht nicht darum, alles richtig zu machen.
00:36:29: Perfekt zu sein!
00:36:30: Ich möchte dass ihr lebendig seid.
00:36:31: ich möchte das ihr weiter überfordert seid, dass ihr weiter ausrastet.
00:36:35: nur ich möchte dass Ihr verantwortlich dabei seid.
00:36:37: Wisst ihr was ich meine?
00:36:39: Oh Gott, meinst du ja?
00:36:40: Es ist wirklich so schwer.
00:36:43: Also wie ich gestern mich auch dann natürlich total gejuscht habe aber währenddessen laufe ich durch diesen Flur und sage so schlimme Sachen.
00:36:50: Und denke,
00:36:51: wir sind sehr furchtbar.
00:36:52: Was mache ich hier?
00:36:53: Und ich kann gleichzeitig auch nicht anders.
00:36:55: Das ist so dieses...
00:36:56: Ich weiß!
00:36:57: Ich kenne das ja.
00:36:57: Und weißt du was ich am liebsten würde in dem Moment kommen, wie so ein Engelchen geflogen oder einen Vögelchen und würde dir so neben deinem Ohr rum liegen sein.
00:37:04: Funny, funny!
00:37:05: Hallo!
00:37:05: Kann man das
00:37:05: buchen?!
00:37:07: Wir sind im Hier und Jetzt.
00:37:09: Das versuchen wir zu entwickeln bei der Herzenssache.
00:37:13: Wir haben noch nicht die Lösung gefunden, nur wir sind dran!
00:37:17: Also was da helfen würde jetzt wäre zum Beispiel dass du es gibt ja so gewisse Konfliktherde weil Alina jetzt zum Beispiel beim Windel wechseln oder Szene pro Zimmberadezimmer das ihr euch an den Orten so remind dahin hat.
00:37:29: ihr dürft euch kümmern, wo zum Beispiel eine Grundannahme steht von Marsha Rosenberg oder z.B.
00:37:36: Sätze von mir wie ich entscheide was gemacht wird das Wie kann das Kind mitentscheiden?
00:37:42: Oder die Autonomiefase.
00:37:43: euch pallert euch das hin oder macht es euch auf den Handy.
00:37:47: Dass ihr in dem Moment irgendwie Unterstützung habt aus diesem Muster rauszukommen, aus diesem Wahnsinn-Fanien, in dem du ja warst, den wir alle kennen!
00:37:55: Ja, dann gibt es sich dem Ganzen dahin und das ist halt auch echt...
00:38:00: Ich kann nicht mehr.
00:38:02: Das ist irgendwie auch, wie soll ich sagen, Tagesform abhängig, je nachdem was man gerade mitmacht?
00:38:10: Also in meinem Leben ist grad eine Menge los!
00:38:11: Ich bin täglich von morgens bis ernste Maßos überfordert.
00:38:17: Wir sind da schon in letzter Zeit die eine oder andere Sachen passiert, mit denen ich unzufrieden bin.
00:38:21: Nur ich weiß Gott sei Dank finde ich wie ich damit umgehen kann und meine Kinder abholen kann.
00:38:26: Und dann lernen die Kinder auch unglaublich viel weil sie ja sehen wie wir auch damit um gehen wenn wir uns auf eine Art und Weise verhalten die für uns nicht so cool ist.
00:38:35: Musstest du dann auch erstmal selber komplett in so langen Langzeittherapie?
00:38:40: Oder hast du dir das alles selber drauf geschafft?
00:38:43: Das habe ich mir selber drauf geschafft, zumal ich ja auch frech behaupte.
00:38:47: Und die Bestätigung kommt jetzt auch von meinen Auszubildenden.
00:38:50: das mit meinem Konzept der Lila-Lieber aufgebaut auf der gewaltfreien Kommunikation.
00:38:54: Es ist so... Auf den Punkt!
00:38:56: Das geht so schnell, so tief?
00:38:58: Da brauchst du keine Therapie.
00:39:00: Du weißt genau, was sind deine, ich mache auch innere Kinderarbeit damit?
00:39:02: Was sind die Bedürfnisse aus deinem inneren Kind, die gerade die ganze Zeit schreien nach Erfüllung?
00:39:08: Ja wo darf ich hingucken wie darf ich dir erfüllen?
00:39:10: Wie mach' ich die innere Kindarbeit?
00:39:11: Da brauchste keine Therapies.
00:39:12: gleichzeitig wenn jemand eine Therapie machen möchte ist das da auch völlig in Ordnung nur nie.
00:39:17: Das habe ich in Eigentherapien eigentlich mal gemacht.
00:39:20: nur ich hab natürlich Kurse gemacht und hat mich sehr damit beschäftigt Und ja auch mein eigenes Konzept entwickelt.
00:39:26: Also es ist nicht so, dass ich einfach gesagt habe, aber ich mache das jetzt anders und bis heute bin ich mit meinen eigenen Prozessen beschäftigt.
00:39:32: Das hört ja auch nie aus.
00:39:34: Ich hab jetzt zwei Kinder in der Pubertät wobei mein großer... Ich würde sagen also im Prinzip ist er raus, meine Eltern schafft es jetzt beendet sozusagen.
00:39:45: Ein Moment der Trauer.
00:39:47: Gleichzeitig habe ich jetzt meine Tochter mit neun Jahren die gerade Teenagerzeit ankommt in der dritten Automiephase.
00:39:53: Und ich bin so unfassbar dankbar, diese zwei Menschen durch die Autonomiefasen begleiten zu dürfen.
00:39:59: und wirklich die dritte Autonomiephase ist ein Fest!
00:40:04: Wenn du gecheckt hast was die Kinder vorher brauchen.
00:40:07: also das Fundament und meine Kinder haben wenn ich das so sagen darf natürlich schon auch weitestgehend das was sie brauchen.
00:40:16: Die haben halt einen krass festen Boden unter Füßen, die sind unfassbar stabil.
00:40:19: Die haben gelernt mit Gefühlen umzugehen.
00:40:21: das ist einfach ganz genial.
00:40:25: Wir haben gar keine Konflikte mehr zu Hause wir haben Themen die besprochen werden dürfen.
00:40:32: Nur wir wissen, wie wir es machen auf Augenhöhe und zack boom ist die Sache erledigt.
00:40:35: Und wir haben ganz viel Humor zu Hause weil diese Erwartungen nicht da sind.
00:40:39: Ja ich glaube das ist immer dieses kleine Teufelchen auf der anderen Schulter dass sagt so ah nein du verziehst jetzt sein Kind wenn ihr jetzt da immer alles macht und so.
00:40:47: Das ist ja auch so aus den neunzigern.
00:40:49: Du darfst dich immer überall helfen.
00:40:51: Also bei mir sind das die Sachen aus den achtzigern.
00:40:53: Ich bin halt noch ein bisschen älter als eher gut.
00:40:55: Ich spreche mich jetzt darüber auf jeden Fall.
00:40:57: Ja das sind die Sätze die wir gehört haben in unserer Kinder die ja heute auch noch gesprochen werden
00:41:01: Voll, volle Kanne von allen Seiten.
00:41:04: Das
00:41:07: brauchen wir auf jeden Fall.
00:41:09: das Buch über die dritte Autonomiefahr so.
00:41:11: Also ihr braucht auf jeden fall genau.
00:41:14: Ihr braucht auf den Fall das eine Buch weil ihr jetzt Kinder habt die drei und sieben sind würde ich sagen dass buch mein kind macht was es will und dann würde ich auf jedenfall fahre nie bei dir jetzt schon und Alina dir schadet ja nicht nur du hast noch ein bisschen abgesehen davon dass ja jeder verkauft.
00:41:28: Ich glaube bis zum.
00:41:30: Er sorgt dafür, dass es ein Spiegel-Besteller wird.
00:41:33: Danach werden die Verkäufe nicht mehr gezählt.
00:41:35: Alina wäre ich dir dankbar, wenn du dich vorsorglich bereist.
00:41:39: Ich bin direkt dran!
00:41:42: Das Buch mein Kind macht ist für die erste und zweite Autonomiefase.
00:41:46: Und das ist so ein Nachschlagewerk.
00:41:47: Ich erkläre die Lila Liebe und die Bedürfniswelt.
00:41:50: Dann gehe ich von A wie Anzehn bis Z wie Zehne putzen diese typischen Konflikte durch.
00:41:54: Und in dem Jetzbuch Ich mach was ich will, das ist dann für die dritte Autonomiefase.
00:42:00: Da gehe ich eben auch die Konflikte durch und ... Die Teenagerzeit kommt ja so oder so sag' ich mal nicht?
00:42:06: Also da kommen wir nicht rum, wenn wir Kinder haben!
00:42:07: Das kann
00:42:08: man doch bestimmt als Hörbuch hören, aber ich schaff's überhaupt nicht zu lesen, bin ich ehrlich...
00:42:11: Ja, das wird später erst geben.
00:42:12: nur denk an die Verkaufsamt für den Spiegelwesterler.
00:42:15: Nur du kannst es ja dann verschenken!
00:42:17: Also ich finde immer eine Möglichkeit für eine Strategie.
00:42:20: Falls du mich unterstützen möchtest, Fanny, wäre ich dir sehr dankbar... ...für deine Bereitschaft mitzumachen!
00:42:26: Ich bin ansonsten, finde ich ne andere Lösung.
00:42:28: Dies Buch wird ein Spiegelwässer.
00:42:29: Das ist mir scheißiger.
00:42:32: Mir wurscht, wenn du
00:42:33: selber ohne kaufst.
00:42:36: So nämlich Alina!
00:42:38: Ich kann nicht kümmern, ich übernehme die Verantwortung an.
00:42:40: Ja weil es ist natürlich nur Unterschied ob so ein Buch jetzt diesen Button hat oder nicht?
00:42:44: Es macht ja was in der Gesellschaft.
00:42:46: Ich brauche den für mich nicht... Nur ich werde's ja daran gemessen Leider bedauerlicherweise.
00:42:52: Das ist
00:42:52: krass, ja.
00:42:53: Und das kriegt eine andere Bedeutung und Alter.
00:42:55: ich stehe halt voll hinter dem was ich mache.
00:42:57: Ich liebe was ich mach!
00:42:58: Ich bin davon überzeugt du hast es vorhin angesprochen Fanny.
00:43:00: Ich habe so einen erfüllten Sinn durch den Beruf den ich mir selber entwickelt haben und selber erfunden habe.
00:43:05: Ja das ist schon ein geiles
00:43:08: Gefühl wie so eine Droge auch ne?
00:43:10: Weil man hat ja natürlich dass es ja das schüttet ja ganz viel aus wenn man so helfen kann und wenn Leute sagen oh danke und toll und
00:43:16: wow
00:43:17: und das öffnet mit die Augen.
00:43:18: Und ich meine, ihr habt vielleicht auch gehört wenn ich darüber rede.
00:43:22: Ich bin so entusiastisch!
00:43:23: Ich rede ja schneller als ich denken kann und ich würde jetzt am liebsten drei Stunden mit euch sprechen.
00:43:29: Gleichzeitig habe ich jetzt meinen nächsten Termin und Zuverlässigkeit ist mir auch wichtig.
00:43:34: So ein Bedürfnis an den Augen.
00:43:37: Zuverlässigkeit hat übrigens nichts mit Pünktlichkeit zu tun nur mal kleiner und sehr gut dieser Stelle.
00:43:42: Nein, aber du bist sehr
00:43:45: zuverlässig.
00:43:45: Das stimmt schon.
00:43:46: Alina ist sehr zu verlässigt?
00:43:47: Aber du bist auch mal verhüngtlich.
00:43:49: also jetzt
00:43:49: komm ich.
00:43:49: Na
00:43:50: ja!
00:43:50: Zuverläßig heißt ja auch zu sein und zu sagen Ich komme zehn Minuten später.
00:43:53: Genau
00:43:53: Ja Ja, ich habe gesagt, ich komme später weil ich nämlich noch ein Baby an der Tite hatte.
00:43:57: Also
00:43:58: so ist es nämlich Alina und dann wussten wir Bescheidorientierung erfüllt.
00:44:01: Fanny und ich haben sehr nett gequatscht über die Wahl des Autos meines Sohnes und über den Müllminister.
00:44:06: Und wo haben wir drüber geschworen?
00:44:07: Egal!
00:44:08: Langefingernägel...
00:44:09: Und da kann man ja kurz nochmal reintiesern wenn du möchtest dass dein Kind etwas anderes tut denn vielleicht sollte man's selber auch einmal vorleben.
00:44:18: und deswegen machst Du dir Kati heute noch ganz langefinger Nägeln
00:44:23: Damit ich dafür sorge, dass meine Tochter erkennt wie unwiderlich das ist.
00:44:30: Ich habe keine Bereitschaft mehr lange Fingernignen zu machen weil dann kann ich ja nix mehr... Also ich bin ja nicht mehr handlungsfähig und Autonomie ist mir unglaublich wichtig.
00:44:38: also selber machen und wenn ich mir vorstelle ich mache so... Das kann jeder für sich entscheiden?
00:44:41: Aber ihr könnt auch
00:44:42: diese Phase in der Pubertät werde ich überleben!
00:44:44: Diese
00:44:44: Press-Ons ausprobieren die kann man easy peasy entfernen wieder.
00:44:48: Hat
00:44:48: mein Tochter schon gemacht macht sie immer mal wieder kauft sie sich von ihrem Taschengeld Aber dann merkt man ja schon fest, dass er eigentlich nichts machen kann.
00:44:55: Das ist schwierig.
00:44:56: Genau so.
00:44:57: Checkste, merkst du was?
00:44:58: Und das ist wie der Erfahrungssammel also selber machen, selber Entscheidung treffen mit dem Taschengeld, selber Erfahrungen sammeln, zack Prozess abgehakt.
00:45:05: nächste Runde heißt nicht weil ich einmal Erfahrung gesammelt habe, dass ich mir das immer merke sondern Kinder brauchen ganz viel Wiederholung Erwachsene übrigens auch und die meisten Erwachsenen sind ja noch gar nicht durch die Entwicklungsphase durchgekommen weil nicht entsprechend begleitet wurden.
00:45:17: armen Wir dürfen Erfahrungen sammeln.
00:45:19: In diesem Sinne?
00:45:21: Oh Mann, heftig ey!
00:45:23: Ja das war der Crash Course jetzt schon mal.
00:45:25: den Rest findet ihr natürlich bei Katy.
00:45:27: Danke dass du da warst.
00:45:28: es war ein Traum und es hat uns schonmal an ganz vielen Ecken geholfen.
00:45:32: Vielen Dank.
00:45:33: Danke
00:45:34: für die Einladung, dass ich diesen Raum bekommen habe!
00:45:35: Ich wünsche euch jetzt ganz viel Freude bei dem Versuch, es umzusetzen und wünsche Euch die Bereitschaft, Euch weiterzuentwickeln.
00:45:43: Dann
00:45:43: haben wir mal so in Eurem Job.
00:46:06: Musik, Hannes Husten.
00:46:09: Jeden Freitag überall wo es Podcasts gibt!
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